Judith Goldbach & GLOX

ABGESAGT
Datum und Uhrzeit
Do 10.03.2022
20:00 Uhr

Veranstaltungsort
Mauerwerk
Hindenburgstraße 22
71083 Herrenberg
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Tickets
Eintritt: VVK 20€, AK 24€
Mitglieder: VVK 16€, AK 20€
ermäßigt: VVK 10€, AK 14€

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Zu unserer großen Bestürzung und mit großer Trauer müssen wir das Konzert absagen: der Schlagzeuger der Band, Christian Huber, ist bei einem Autounfall am 01.03.22 tödlich verunglückt. Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen.

Judith Goldbachs Diary of a Fly & Gäste – The Music of Béla Bartók

Der Avangardist Béla Bartók war fasziniert von zwei Dingen: von der Natur und von traditioneller Musik. Schon in seiner Jugend begeisterte ihn die raue Direktheit der ungarischen Volksmusik. Er komponierte stets angeregt von den Eindrücken, die er auf seinen musikalischen Forschungsreisen sammelte.

Die Kontrabassistin Judith Goldbach schlägt mit ihrem Album Diary of a Fly eine Brücke vom einzigartigen Stil des ungarischen Komponisten und Musikethnologen zum Jazz. Modern, frisch und inspiriert klingt die neue CD, mit der sie Bezug auf Bartóks bekanntes Werk „Aus dem Tagebuch einer Fliege“ nimmt. Die imaginäre Fliege, die einst schon Bartók inspirierte, führt den Hörer durch das musikalische Tagebuch. Sie erzählt Geschichten vom Balkan, von Gefahren, Begegnungen, Erlebnissen, Reisen, Gefühlen… Haben Fliegen überhaupt Gefühle? – Der Fantasie des Hörers sind jedenfalls keine Grenzen gesetzt.

Ihr kontrastreiches Programm wird an diesem Abend von Klaus Hügl begleitet. Er wird die Bartók-Originale auf der Kirchenorgel spielen als Gegenüberstellung zu den Jazzinterpretationen des Quartetts und mit seinem Handglockenchor GLOX das Jazzquartett bereichern.

Handglockenchor GLOX e.V.

Wer durch das beschauliche Dorf Schönaich schlendert, wird seit einiger Zeit von sanften Glockenklängen betört. Der Handglockenchor GLOX – einer von nur etwa 12 deutschlandweit – spielt auf 37 Glocken und 49 Chimes und verzaubert mit diesen außergewöhnlichen Instrumenten seit 2014 regelmäßig Zuschauer jeden Alters. Zahllose Fans und knapp 50 Mitglieder hat der Verein bereits für sich begeistern können. Sonst immer
für lässige Popsongs und zarte Balladen zu haben, setzt sich das Ensemble bei diesem Projekt im Spannungsfeld zwischen wildem Jazz und Bartók-Folklore in Szene.

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